96% aller Fehler von Linienbusfahrern sind vermeidbar.

Besonders bei Leistungsaufnahme, aber auch im laufenden Betrieb, kommt es immer wieder zu Orientierungsverlusten bei Linienbusfahrern. Die Folge: stressbedingte Fahrfehler, Leistungsausfall, Pönalen. Zusätzlich verärgerte Fahrgäste und Rechtfertigungsdruck beim Aufgabenträger.

Die Gründe für diese Pannen liegen letztlich in der angespannten Personalsituation. Zeitintensive Einweisungen unter Doppelbesatzung sind kaum zu leisten, viele neue Fahrer sind ortsunkundig und sprachlich noch nicht ganz auf der Höhe. 

 

Zusätzliche Arbeit und ein ramponierter Ruf machen den ausführenden Busunternehmen darüber hinaus zu schaffen. Nicht alle Vorfälle schaffen es in die Presse, eine kleine Auswahl finden Sie unten. 

 

Wenn Sie den Namen Ihrer Firma hier nicht lesen wollen, hilft Ihnen das fleoo-Assitenzpaket. Linienbusfahrer werden sicher entlang ihres Fahrwegs geführt und Sprachbarrieren überwunden. Die Leistung von Linienbusfahrern hinsichtlich Fahrwegtreue, Pünklichkeit und Kommunikation steigt sofort um bis zu 600 %.

Pleiten, Pech und Pannen, die fast alle vermeidbar gewesen wären!

Bus verfährt sich und bleibt in Einbahnstraße stecken


Ein Bus der Linie zwei in Lübeck ist am Sonntagnachmittag verkehrt herum in einen Einbahnstraße gefahren. Der Bus kam von alleine nicht heraus. Mitarbeiter des Stadtverkehrs mussten ihm aus der misslichen Lage helfen. Die Fahrgäste im Bus wunderten sich schon, als der Fahrer seine normale Route verließ und weiter in die Einbahnstraße in der Helmholtzstraße fuhr. Quelle: Holger Kröger St. Jürgen Jeden Tag eine neue Strecke: Einen Busfahrer des Stadtverkehrs hat das offenbar durcheinandergebracht. Der Mann war am Sonntag um 16.50 Uhr mit der Linie 2 unterwegs, als er von der Dorfstraße in die Helmholtzstraße abbog. „Dort hätte er normalerweise wieder rechts in die Trendelenburgstraße abbiegen müssen. Er ist aber stattdessen weiter geradeaus gefahren“, berichtet Carolin Höhnke, Sprecherin des Stadtverkehrs. Direkt an einem „Durchfahrt verboten“-Schild vorbei fuhr er in die Einbahnstraße. Als er seinen Fehler bemerkte, blieb er sofort stehen. Der Bus verfuhr sich am Sonntagnachmittag. „Die Busfahrer bekommen bei Beginn ihrer Tätigkeit beim Stadtverkehr eine ausführliche Streckenschulung“, erklärt Höhnke. Wer am Ende auf welcher Strecke fährt, wird jeden Morgen neu entschieden. „Der betroffene Kollege war bereits einige Monate bei uns. Fehler können immer mal passieren“, sagt die Sprecherin. Weil Linienbusse aber nur mit Einweisung rückwärts fahren dürfen, musste der Mann um Hilfe rufen. Nach einer Viertelstunde war ein Verkehrsmeister vor Ort und lotste den Bus aus der Einbahnstraße. Dann konnte er seine Fahrt fortsetzen – auf dem normalen Weg durch die Trendelenburgstraße. mwe / Lübecker Nachrichten Online vom 11.09.2017




Busfahrer verfährt sich: Kinder müssen zur Schule laufen


ESCHWEILER. So eine Busfahrt haben die Schulkinder aus Nothberg, die Tag für Tag nach Bergrath gefahren werden, wohl noch nicht erlebt. Am Montagmorgen stiegen sie wie üblich um 7.40 Uhr am Nothberger Kreuz ein. Die Bergrather Grundschule erreichten sie erst eine Stunde später. Der Fahrer fuhr mit dem Bus statt in Richtung Bergrath nämlich die Südstraße in Richtung Innenstadt entlang. Den Kindern, unter ihnen auch einige Erst- und Zweitklässler, fiel der Irrtum auf, und sie sprachen den Fahrer, der diese Route wohl zum ersten Mal fuhr, darauf an. Das interessierte den Busfahrer nicht. Er fuhr weiter und ließ die Kinder schließlich am Patternhof raus. Dort soll er den Kindern gesagt haben, dass auf der anderen Straßenseite gleich ein Bus komme, der nach Bergrath fahre. Da kein Bus kam, stiefelten die Mädchen und Jungen zu Fuß nach Bergrath. Natürlich kamen sie allesamt zu spät zum Unterricht. „Wir sind alle nur Menschen: Jeder kann sich mal vertun oder verfahren. Sollte nicht sein, aber kann passieren. Bis dahin ist das ja noch ok. Aber die Frechheit, dann anschließend sich zu weigern, den Fehler zu korrigieren und zurückzufahren, sondern stattdessen, die Kinder sich selbst zu überlassen, das ist menschlich einfach nicht in Ordnung, um nicht zu sagen verantwortungslos“, schreibt der Vater eines betroffenen Mädchens an die Aseag. Die hat auf den Vorwurf inzwischen reagiert. „Wir können uns dafür nur in aller Form entschuldigen“, sagt Pressesprecherin Anne Linden. Am Dienstag hatte der Fahrer wieder den gleichen Dienst und dieses Mal ist laut Aseag alles glatt gelaufen. Die Funkleitstelle hatte sich in die Busfahrt zur Kontrolle eingeschaltet. Der Fahrer wurde vom Unternehmen um eine Stellungnahme gebeten. Aachener Zeitung Online vom 26.06.2014




Busfahrer verfährt sich - Kinder statt vor Schule in der Pampa abgesetzt


Wegen mangelnder Orts- und Sprachkenntnisse hat sich ein Busfahrer der Linie 22 verfahren und Fünftklässler am frühen Morgen kurz vor Schulbeginn mitten in der Pampa ausgesetzt. Verkehrsdezernent und Aufsichtsratsvorsitzender der Eswe-Verkehrsgesellschaft, Joachim Pös (FDP), bedauerte diese "Panne".Laut Fraktionschef der Linken Liste, Hartmut Bohrer, wollten einige Schüler von Bierstadt nach Naurod zur Kellerskopfschule. Statt wie sonst eine Schleife zu fahren, um an der Haupt- und Realschule zu halten, sei der Fahrer der Linie 22 direkt zur Endhaltestelle am Bahnhof Niedernhausen gefahren.

Als die Kinder ihn darauf aufmerksam machten, "setzte der Fahrer die Schüler an einer gefährlichen Stelle der B 455 ab", etwa einen Kilometer von der Kellerskopfschule entfernt, so Bohrer.Laut Wiesbadener Kurier riefen einige Kinder weinend ihre Eltern an. Nach Angaben einer betroffenen Mutter ist das bereits der vierte Vorfall.

Die Servicestelle von Eswe-Verkehr sei an diesem Tag nicht erreichbar gewesen, so dass ihr Lebensgefährte "alles stehen und liegen lassen musste, um die Kinder abzuholen und zur Schule zu bringen". Dezernent und Aufsichtsratsvorsitzender Pös sagte, sämtliche Busfahrer hätten zweimal jährlich eine mehrstündige Fahrprüfung. Dabei würden alle Linien mehrfach befahren, damit die Busfahrer Ortskenntnisse erlangten. Eine Eswe-Sprecherin sagte, die Busfahrer erhielten nun einen Kursplan, indem der Abzweig zur Kellerskopfschule deutlicher vermerkt werde. Pös kündigte an, das Servicepersonal aufzustocken, um die Erreichbarkeit zu verbessern. Auch werde geprüft, ob Call-Center-Agenturen für Spitzenzeiten eingesetzt werden können.Schon vor vier Jahren gab es Klagen. Damals entschied die Stadt, mittels eines privaten Partners Kosten im Stadtbusbetrieb zu sparen. Eswe und Hamburger Hochbahn gründeten das Unternehmen WiBus; die Fahrer werden deutlich unter Tarif bezahlt. Frankfurter Rundschau Online vom 29.09.2008




Busfahrer im Kreis Germersheim verfährt sich:
Schüler kommen zu spät zum Unterricht


Weil der Busfahrer statt auf die B 9 versehentlich auf die B 35 gefahren ist, kamen Schüler aus Schwegenheim, Westheim, Lingenfeld, Bellheim und Rülzheim zu spät zur Schule. Archivfoto: van Erneut hat sich ein Busfahrer der Speyerer Firma Viabus verfahren. Schüler, die er auf dem Weg von Schwegenheim zur Integrierten Gesamtschule in Rülzheim einsammelte, kamen über eine halbe Stunde zu spät in den Unterricht. Landrat Fritz Brechtel ist "stinksauer" und kündigt Konsequenzen an. Eltern sind verärgert. Zum Fehler des Fahrers hieß es seitens Viabus: "Es hat gemenschelt." |nti Rheinpfalz, 16.12.2016




Busfahrer verfährt sich mit Erstklässlern


Die Schülerbeförderung von Kindern aus Hülptingsen zur Grundschule in der Innenstadt läuft offenbar alles andere als rund. Die betroffenen Eltern sind verärgert. Sie haben inzwischen die Stadt und Kommunalpolitiker angeschrieben mit der Bitte, schnell Abhilfe zu schaffen. Nicht immer stoppen die Busse für die Grundschüler aus Hülptingsen an den richtigen Haltestellen - dieses Mal können die Kinder aber richtig an der Gartenstraße einsteigen. Quelle: Bismark Burgdorf. Zuständig für die Schülerbeförderung ist die Region Hannover, die entsprechende Nahverkehrsleistungen bei ihrem Tochterunternehmen Regiobus einkauft. Zum 1. August 2016 veränderte die Stadt die Grundschulbezirke. Seither besuchen Kinder aus Hülptingsen die Grundschule in der Innenstadt.In der Schülerbeförderung dieser Kinder war von Anfang an der Wurm drin. Nach Angaben von Schulleiterin Antje Kuchenbecker-Rose war lange Zeit der Fahrplan der Regiobus nicht abgestimmt auf die Bedürfnisse der Grundschüler aus Hülptingsen. Die Busse seien nach OGS-Schluss regelmäßig zu früh abgefahren. "Damit haben wir uns lange beschäftigt", sagt Kuchenbecker-Rose: "Unsere Schule hat wiederholt bei der Regiobus interveniert", bis der Fahrplan schließlich angepasst worden sei. Das ist nicht alles. Bisweilen nehmen die Busse schon mal den falschen Weg und liefern Kindern an falschen Haltestellen ab. In der jüngsten Schulausschusssitzung berichtete Sven Wessarges, Vater eines Grunschulkindes aus Hülptingsen, den verdutzten Ratspolitikern, von zwei Vorfällen. Am 23. Februar habe ein Busfahrer eine Gruppe von Erstklässlern nicht wie vorgesehen in die Gartenstraße gefahren, sondern versehentlich an der Marktstraße rausgelassen. Von dort hätten die Kinder selbstständig zur Schule gehen müssen.In einem anderen Fall sei ein Busfahrer, der Grundschüler nach Hülptingsen habe fahren sollen, die Haltestelle vor dem Feuerwehrhaus gar nicht erst angefahren. Stattdessen sei er vorher in den Ostlandring abgebogen und habe die Kinder dort aus dem Bus aussteigen lassen. Eltern, die ihre Kinder von Bus hatten abholen wollen, hätten somit vergeblich gewartet.Wessarges beschwerte sich bei der Regiobus. Er schrieb auch Bürgermeister Alfred Baxmann (SPD) und dem Ratsvorsitzenden Armin Pollehn (CDU). Beide versicherten, sich der Sache annehmen zu wollen. Schulabteilungsleiter Henry Barm will das Problem mit dem Team Schülerbeförderung der Region Hannover besprechen. Er zeigt sich zuversichtlich, dass es schnell zu einer Lösung kommt. Pollehn berichtete im Schulausschuss von einem gemeinsamen Antrag, in dem die Regionsfraktionen von SPD und CDU von der Regionsverwaltung Lösungsvorschläge für die Probleme in der Schülerbeförderung einfordern.Eltern und Grundschule fordern mittlerweile einen eigenen Schulbus für die Hülptingser Kinder. Zumal vom nächsten Schuljahr an 40 Kinder aus dem Stadtteil zur Schule in die Innenstadt fahren müssten, sagt Kuchenbecker-Rose. Regiobus-Sprecher Tolga Otkun räumt mit Blick auf den jüngsten Vorfall ein: "Das war ein Fehler, für den wir uns entschuldigen." Regiobus prüfe zurzeit den Wunsch nach einem eigenen Schulbus für Hülptingser Grundschüler. Hannoversche Allegmeine Zeitung, Joachim Dege, vom 7.3.2017




Linie 288: Busfahrer verfährt sich zweimal


Haltern (om). Dieter Küppers traute seinen Ohren nicht, was ihm seine Töchter erzählten. Binnen gut zwei Wochen verfuhr sich der Fahrer der Buslinie 288 gleich zweimal! Beim ersten Mal benutzte die 14-jährige Tochter den Bus von Haltern-Flaesheim in Richtung Haltern zum Kärntner Platz. An der Kreuzung Flaesheimerstraße/Flaesheimer Damm bog der Fahrer nach rechts ab und musste durch die Fahrgäste auf diesen Irrtum aufmerksam gemacht werden, so Küppers. „Ein abenteuerliches Wendemanöver mit Kontakt zu diversen Leitplanken rundete diesen Ausflug ab.“ Am Sonntag der übernächsten Woche benutzten die beiden 14 und 9 Jahre alten Töchter erneut die Buslinie 288, diesmal vom Kärntner Platz in der Stadtmitte in Richtung Flaesheim/Datteln. An diesem Tag soll der Busfahrer an der Kreuzung Flaesheim/Hamm-Bossendorf nach rechts in Richtung Marl abgebogen sein. „Auch hier musste der Fahrer von den, meist jugendlichen, Fahrgästen auf den Fehler aufmerksam gemacht werden.“ Er habe das mit den Worten „Ach ja, Schei…, da müssen wir mal wenden. Könnt ihr hinten mal schauen“ quittiert. Leser Küppers fragt sich angesichts dieser Fahrten ins Blaue, ob hier ortsunkundige Fahrer eingesetzt werden, „die nicht lesen können, oder sind die Fahrer eventuell betrunken?“ Letzteres verneint Norbert Konegen, Pressesprecher der Vestischen. „Dass ein Fahrer betrunken ist, schließe ich aus, die Hürden dafür sind bei uns sehr hoch und 0,0 Promille sind zwingend einzuhalten.“ Es werde nun ermittelt, ob es sich um den gleichen Fahrer oder zwei verschiedene handele – denn die Strecke hat die Vestische an ein Fremdunternehmen vergeben. „Wir nehmen das sehr ernst und gehen dem nach. Wir kontaktieren den privaten Betreiber und werden uns sehr genau die Betriebsbücher anschauen“, versichert Konegen gegenüber dem Sonntagsblatt. Ein Verfahren sei zwar sehr selten – in den letzten 15 Jahren hören wir so etwas zum ersten Mal“ –, aber ein Fehler könne schließlich jedem mal passieren. „Allerdings hätte der Fahrer dann die Leitstelle informieren und fragen müssen, was er tun muss. Dass er eventuell Mitfahrende bittet, beim Zurücksetzen hinten aufzupassen, ist allerdings normal.“ Die Fahrer würden alle bei der Vestischen ausgebildet, aber die genaue Streckenunterweisung erhielten Fahrer von Fremdfirmen in ihren eigenen Betrieben. Marl Aktuell & Sonntagsblatt, online, vom 28.2.2009




Wenn der Busfahrer sich nicht auskennt


Hält er oder hält er nicht? Mehrfach seien Busse der nur einmal pro Stunde verkehrenden Linie 79 in den zurückliegenden Wochen an Haltestellen einfach vorbeigerauscht, berichten Fahrgäste übereinstimmend. Die Fahrer sind neu in der Stadt - sie wurden erst kürzlich aus Spanien angeworben. Foto: Andreas Seidel Weil der einheimische Arbeitsmarkt kaum noch Personal bietet, sitzen auf ersten Nahverkehrslinien ausländische Mitarbeiter am Steuer. Der Start verlief holprig, die CVAG zog die Notbremse. Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. So manchen Chemnitzern genügte zum Wechsel ins neue Jahr schon eine Tour mit der Buslinie 79 vom Küchwald zur Zentralhaltestelle, um das eine oder andere Abenteuer zu erleben. Sofern sie der Bus überhaupt mitgenommen hat. "Der ist an mir einfach vorbeigefahren", erzählt eine Mittfünfzigerin, die am Rande des Stadtzentrums wohnt und zum Küchwaldkrankenhaus wollte. Besonders ärgerlich: Der Bus fährt auf dieser Linie nur einmal pro Stunde. Ihr sei nichts anderes übrig geblieben, als sich um eine alternative Verbindung zu bemühen - Umsteigen inklusive. Auf dem Rückweg ein paar Stunden später die nächste, ganz ähnliche Panne: Obwohl sie wie üblich rechtzeitig den Knopf gedrückt habe, der dem Fahrer signalisiert "An der nächsten Haltestelle bitte anhalten", sei der Mann am Steuer auch an dieser Haltestelle einfach vorbei gefahren. Und nicht nur an dieser, wie die Chemnitzerin erzählt. "Der hatte überhaupt große Orientierungsprobleme", schildert sie. Mit der Buslinie vertraute Fahrgäste hätten ihm schließlich Hinweise geben müssen, wo er abzubiegen und in welche Fahrspur er sich an den Kreuzungen einzuordnen habe. "Wir waren uns im Bus alle einig: So was haben wir noch nicht erlebt." Anpassungsprobleme nach der Einführung des neuen Liniennetzes Anfang Dezember? Das wohl eher nicht. Vielmehr handelt es sich bei dem Fahrpersonal um im Chemnitzer Stadtverkehr generell unerfahrene Mitarbeiter - die obendrein noch kaum ein Wort Deutsch sprechen. Wie das kommt? Die Linie 79 wird, wie andere kleinere Linien auch, nicht von der Chemnitzer Verkehrs AG selbst betreut, sondern seit vielen Jahren schon von einem Taxi- und Reise-Unternehmen aus Glauchau. Seit der Einführung des neuen Netzes vor einem Monat sind dessen Fahrzeuge - allesamt kleinere Busse für bis zu 22Fahrgäste - tagsüber länger im Einsatz als zuvor. "Das bedeutet, wir brauchen neuerdings auch mehr Fahrer", verdeutlicht Geschäftsführer Alexander Kreil. Doch der Arbeitsmarkt sei wie leer gefegt, offene Stellen im Grunde nur noch über Quereinsteiger zu besetzen. Deren Ausbildung wiederum dauere in der Regel ein halbes Jahr. Also habe sich das Unternehmen nach Alternativen umschauen müssen, so Kreil. Fündig wurde es in Südeuropa. "Wir haben im Stadtverkehr in Glauchau seit einem Jahr mehrere Fahrer aus Spanien im Einsatz", erzählt Kreil. Das funktionierte auch ganz gut. "Durch den täglichen Umgang mit Einheimischen haben sie schnell Fortschritte in der deutschen Sprache gemacht." Ihre in Chemnitz eingesetzten Kollegen, ebenfalls aus Spanien stammend, stehen da noch ganz am Anfang. Ihr Deutschkurs - zwei Einheiten pro Woche - beginnt in diesen Tagen. Der Verkehrsbetrieb CVAG, der seit vielen Jahren mit Subunternehmern zusammenarbeitet, hat nach Hinweisen von Kunden bereits eine Stellungnahme des betroffenen Betriebes eingeholt. Die Deutschkurse für die Fahrer begrüße man ausdrücklich, sagt Unternehmenssprecher Stefan Tschök. Auch die CVAG habe die Erfahrung gemacht, dass es gegenwärtig kompliziert sei, Busfahrer am hiesigen Arbeitsmarkt zu gewinnen. "Trotzdem müssen wir natürlich darauf dringen, in unserem Netz Fahrpersonal einzusetzen, das die geforderten Deutschkenntnisse aufweist", betont Tschök. Deshalb sei vereinbart worden, dass bei dem Subunternehmer in Chemnitz zunächst Fahrer eines anderen Betriebsteils zum Einsatz kommen, die der deutschen Sprache mächtig seien - solange, bis die ausländischen Busfahrer über ausreichend Sprachkenntnisse verfügten. Die Verträge sähen zudem Kenntnis der Linien und Tarife sowie eine entsprechende Auskunftsfähigkeit vor. Alexander Kreil, der Geschäftsführer des Subunternehmens, hofft derweil auf Rücksichtnahme der Fahrgäste. Er geht überdies davon aus, dass über kurz oder lang auch andere Busunternehmen auf ausländische Arbeitskräfte zurückgreifen müssen. Er sei überzeugt: "Das Personalproblem in der Branche wird noch größer werden." Freie Presse, Chemnitz, Michael Müller vom 10.01.208




Bus verfährt sich und prallt gegen Hauswand


Der Busfahrer lenkte den Bus in die Fußgängerzone und blieb dann an einem Sanitätshaus „hängen“. © Uli Preuss Fahrer hätte in die Weststraße abbiegen sollen, bog jedoch aus ungeklärten Gründen bereits eine Straße zuvor in die Grünstraße ein. Kurioser Unfall in der Ohligser Innenstadt: Am Donnerstag, gegen 15.20 Uhr bog der Fahrer (42) eines Gelenkbusses der Rheinbahn-Linie 782 eine Straße zu früh von der Talstraße nach rechts ab – und landete statt auf dem üblichen Linienweg und damit in der Weststraße in der schmalen Grünstraße. Obwohl er von Fahrgästen auf seinen Fehler hingewiesen wurde, quälte sich der Fahrer mit seinem langen Gelenkbus weiter über die Grünstraße. Sie führt in eine Sackgasse und am Ende in die Fußgängerzone Düsseldorfer Straße. Ein Wendemanöver oder eine Rückwärtsfahrt sind hier unmöglich. Der Fahrer traute sich dann in die Fußgängerzone – und blieb prompt mit seinem Bus an der Ecke eines Geschäftshauses hängen. Zwei Stunden dauerte es, bis der Bus befreit war. Die Schäden an Bus und Haus belaufen sich auf mehrere Tausend Euro. red Solinger Tagblatt, Online, 10.03.2016




Verwirrter Busfahrer: Erstklässler landen nach Dorfrundfahrt nicht im Heimatort


Hedersleben/Heteborn/MZ -Ein Busfahrer hat für aufgescheuchte Mütter sowie ratlose Erzieherinnen aus dem Heteborner Kindergarten gesorgt. Was war passiert? Der Neuling am Lenkrad holte die Erstklässler planmäßig von der Grundschule in Hedersleben ab und fuhr durch das Dorf zur nächsten Haltestelle. Weil keines der Kinder ausstieg, schließlich wollten ja alle nach Heteborn und Hausneindorf, fuhr er zurück zur Haltestelle an der Schule. Dort scheuchte er die Mädchen und Jungen wieder aus seinem Bus. Betteln und Tränen der verängstigten Sechs- und Siebenjährigen konnten sein Herz nicht erweichen. Schließlich wollte der Anfänger bei den vielen Orten mit „H“ keinen Fehler begehen. Machte er aber doch. Obwohl der Fahrplan vorsah, die Kinder in die Nachbardörfer zu kutschieren, was für den neuen Buslenker nicht in Betracht kam, fuhr er über Ditfurt zurück in Richtung Quedlinburg. Neuer Mitarbeiter verwechselte Routen „Er hat die Routen etwas durcheinandergebracht“, bestätigte sein Chef, dem der Fauxpas seines erst drei Wochen zuvor eingestellten und zwei Wochen lang eingearbeiteten Mitarbeiters peinlich ist. „Er hätte aber genug Möglichkeiten gehabt, den Fehler zu korrigieren.“ Sowohl ein Blick in den Fahrplan als auch die Nachfrage per Funk in der Zentrale hätten den Buspiloten eines Besseren belehrt. „Dass sein Bordcomputer versagt haben soll, habe ich gleich als Ausrede gebrandmarkt“, ließ der gestrenge Chef keine Widerrede zu. Längst hat er dem Neuling die Leviten ob der Gefahr für die Kinder gelesen. Unterdessen wurde in Heteborn das Mittagessen kalt. Vergebens warteten Mütter, Verwandte und Kindergärtnerinnen auf den Nachwuchs. Anrufe der aufgeregten Eltern und des Schuldirektors in der Zentrale sorgten dafür, dass ein zweiter Bus losgeschickt wurde.Mit einer guten Stunde Verspätung trafen die Kleinen doch noch im Heimatdorf ein, etwas verwirrt und vor allem hungrig. Überglücklich schlossen sie ihre Mütter in die Arme. Die zwangsverordnete Pause durch den leicht gestressten, aber auch konsequenten Omnibuslenker hatte ihnen sogar eine zusätzliche Stunde an der frischen Luft verschafft - und ein spannendes Erlebnis zum Weitererzählen. Wenn es das nicht wert war. Dem Busfahrer dürfte der Fehler eine Lehre sein. Sofern er sich in der Probezeit nicht weitere Aussetzer leistet, weiß er, wo Heteborn liegt - und wo es notfalls Hilfe gibt. Und was lernen wir daraus? Zwei Wochen Einarbeitungszeit sind manchmal zu kurz, und neue Besen kehren im Gegensatz zum Sprichwort nicht immer gut. Andreas Bürkner, Mitte´ldeuteche Zeitung (MZ) Online vom 09.04.2014




Bus wählt falschen Weg und fährt sich fest


Um kurz nach 5 Uhr steckte der Bus fest. © Marcus Boddenberg Die erste Allein-Fahrt des Fahrers mit der Rheinbahn-Linie 782 endete in der Ohligser Fußgängerzone. Von Hans-Peter Meurer Für kauffreudige Kunden besitzt die Ohligser Einkaufsmeile Düsseldorfer Straße mit ihren vielen Fachgeschäften bekanntermaßen eine große Anziehungskraft. Aber offensichtlich gilt dies auch für Busfahrer der Düsseldorfer Rheinbahn. Denn am Freitagmorgen wagte erneut ein Fahrer der Rheinbahn-Linie 782 einen Abstecher in die Einkaufszone – und fuhr sich prompt fest. Es ist schon das zweite Mal, denn bereits im März 2016 war an derselben Stelle ein Rhein-Bahnfahrer mit seinem Bus gestrandet. Es war Freitagfrüh die erste Allein-Tour des 36-Jährigen überhaupt in einem Rheinbahn-Bus. Um kurz nach 5 Uhr startete der mit einigen Berufspendlern besetzte Gelenkbus am Hauptbahnhof in Ohligs. Er befand sich auf der Talstraße, als er dann eine Straße zu früh nach rechts abbog: Statt an der übernächsten Einmündung in die Weststraße Richtung Ohligser Markt abzubiegen, wählte der Busfahrer die Grünstraße – und fuhr und fuhr. Erst am Ende der Sackgasse bemerkte er sein Missgeschick. Da war es aber schon zu spät: Denn allein rückwärts zu rangieren, ist den Fahrern der 18 Meter langen Diesel-Gelenkbusse untersagt. So versuchte er sein Glück und bog in die Fußgängerzone Düsseldorfer Straße ein. Allerdings beschädigte er dabei nicht nur das Vordach eines Sanitätshauses, sondern auch eine Seitenscheibe des Busses splitterte. Dann die bittere Erkenntnis: Auch ein Wendemanöver vor dem Markt war nicht möglich. Erst Mitarbeiter der Technischen Betriebe, die mit der Straßenreinigung beschäftigt waren, lotsten den 36-Jährigen in dem Havarie-Bus in Millimeter-Rangierarbeit wieder zurück auf die Grünstraße. Das war erst gegen 7.30 Uhr. „Unsere Fahrer werden ausgiebig geschult und vor ihrer ersten Alleinfahrt von erfahrenen Verkehrsmeistern begleitet“, sagte Rheinbahnsprecher Georg Schumacher. Solinger Tagblatt Online vom 27.10.17




Hamburg: Erst verfahren, dann gecrasht - Busfahrer ohne Orientierung


In Hamburg hat sich ein Busfahrer laut Polizei zunächst verfahren und dann auch noch Gas und Bremse verwechselt. Der Bus prallte gegen ein Haus, der Unfall ging dennoch glimpflich aus. Bei einem Verkehrsunfall verursachte der Fahrer (53) eines Linienbusses einen hohen Sachschaden. Der Verkehrsunfalldienst Ost (VD 3) übernahm die Ermittlungen. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen fuhr der Fahrer eines mit einem Fahrgast besetzten Linienbusses aufgrund mangelnder Ortskenntnisse in die Lorichsstraße. Bei dieser handelt es sich um eine Wohnstraße, die aufgrund von Engstellen nicht für die Durchfahrt von größeren Fahrzeugen geeignet ist. In Höhe der Hausnummer 35 verließ der Fahrer kurzzeitig den Bus, um sich zu orientieren. Als er realisierte, dass der Bus weiterrollte, stieg er wieder ein und verwechselte nach seinen Angaben aufgrund seiner Aufregung das Gas- und Bremspedal und kollidierte hierauf mit einem geparkten Opel Vivaro und einem VW Crafter. Anschließend fuhr er über den Gehweg gegen eine Hauswand und kam dort zum Stehen. An den beteiligten Fahrzeugen und der Hauswand entstand hoher Sachschaden. Der Busfahrer erlitt einen Schock und wurde in ein Krankenhaus transportiert, welches er nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte. Der Fahrgast blieb unverletzt. Th. Rückfragen bitte an:

Polizei Hamburg
Pressestelle
Evi Theodoridou
Telefon: +49 40 4286-56214
E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de
www.polizei.hamburg Original-Content von: Polizei Hamburg, übermittelt durch news aktuell (Bild dpa, 09.05.2019)





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